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Self-Ownership als Konzept der Freiheit

Ich bin der Meinung, dass die eigene Entscheidungsgewalt über unser Leben und unsere Freiheit die Grundlage unseres Wohlstandes sind. Eine freie Gesellschaft zu etablieren und zu bewahren fordert die Courage zu denken, zu sprechen und zu handeln, besonders dann, wenn es einfacher wäre nichts zu tun. Das Video hat mich sehr bewegt, es spiegelt eine großen Teil meiner Überzeugungen wider. Viel Spaß beim Anschauen!

 

Übersetzung des Textes:

Die Philosophie der Freiheit basiert auf dem Prinzip des Selbsteigentums. Dein Leben gehört Dir! Das in Abrede zu stellen würde bedeuten, dass eine andere Person ein höheres Recht auf Dein Leben hat, als Du selbst. Weder gehört Dein Leben einem Anderen oder einer Personengruppe Anderer, noch besitzt Du das Recht über das Leben Anderer. Du existierst in der Zeit – in der Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit. Das offenbart sich im Leben und der Freiheit, sowie den Früchte Deines Lebens und Deiner Freiheit aus.

Wenn Du den Einfluss auf Dein Leben verlierst, verlierst Du auch Deine Zukunft. Wenn Du Deine Freiheit verlierst, verlierst Du Deine Gegenwart. Wenn Dir die Früchte Deines Lebens und Deine Freiheit genommen werden, so verlierst Du den Teil Deiner Vergangenheit, in dem Du diese erschaffen hast. Die Früchte Deines Lebens und Deiner Freiheit sind Dein persönliches Eigentum! Dein Eigentum ist das Ergebnis Deiner persönlichen Anstrengungen, Deiner Arbeitszeit, Deiner Arbeitskraft und Deiner Fähigkeiten. Aus Deiner Arbeitskraft und den Ressourcen der Natur erschaffst Du wertvolle Dinge und Produkte. Und es ist das Eigentum Anderer, das Dir in wechselseitiger Zustimmung und freiwilligen Tausch übergeben wurde. Zwei Menschen würden freiwillig ihr Eigentum nur dann tauschen, wenn Sie nach dem Tausch beide einen Vorteil hätten. Falls das nicht so wäre würden sie eben nicht tauschen. Die Entscheidungsgewalt hierüber sollte einzig bei den Beiden liegen. Manchmal nehmen Menschen mit Gewalt oder Betrug Anderen etwas weg, ohne deren freiwillige Zustimmung.

Die Anwendung von Gewalt, um anderen das Leben zu nehmen, ist Mord. Jemandem die Freiheit zu nehmen bedeutet Sklaverei und ihm sein Eigentum zu entwenden, ist Diebstahl. Es ist das Gleiche, ob diese Taten nun von einem einzelnen Menschen begangen werden, von Gruppen, die gegen Wenige handeln oder von „Offiziellen“ mit Titeln und Roben. Du hast das Recht, Dein eigenes Leben, Deine Freiheit und Dein rechtmäßig erworbenes Eigentum gegen gewaltsame Eingriffe Anderer zu verteidigen. Du hast auch das Recht, Andere zu bitten, Dich zu beschützen. Aber Du hast kein Recht, Gewalt gegen das Leben, die Freiheit oder das Eigentum Anderer zu initiieren. Du hast also kein Recht, andere Personen dazu zu bringen, dass Sie Gewalt gegen Andere zu Deinem Vorteil anwenden.

Du hast das Recht, Dir Vorbilder für Dich selbst auszuwählen, aber Du hast kein Recht, Anderen einen Herrscher aufzuzwingen. Es spielt keine Rolle wie „Offizielle“ ausgewählt wurden. Sie sind nur Menschen wie Du und ich. Sie haben keine größeren Ansprüche oder höhere Rechte, als die aller anderen Menschen. Unabhängig von den hochtrabenden Etiketten ihres Handelns oder der Zahl der Menschen, die dieses Handeln billigen. Die „Offiziellen“ haben kein Recht zu morden, zu versklaven oder zu stehlen! Du kannst ihnen auch keine Rechte übertragen, die Dir selbst nicht zustehen.

Du bist der Eigentümer Deines Lebens, deshalb trägst Du auch die Verantwortung für Dein Leben. Weder hast Du Dein Leben von Anderen verliehen bekommen, die dafür Deine Unterwerfung fordern dürfen. Noch bist Du ein Sklave von Anderen, die ein Lehensgeld von Dir fordern dürfen. Du bestimmst Deine eigenen Ziele auf Grundlage Deines Wertesystems. Scheitern und Erfolg sind notwendige Erfahrungen, um zu lernen und zu wachsen. Dein Handeln Anderen gegenüber oder das Handeln Anderer Dir gegenüber ist nur edel, wenn es freiwillig ist und auf gegenseitiger Übereinstimmung basiert. Tugendhaftigkeit gibt es nur dort, wo es auch den freien Willen gibt. Das ist die Basis einer wirklich freien Gesellschaft. Es ist nicht nur die praktischste und menschlichste Grundlage für menschliches Handeln, es ist außerdem auch die ethischste.

Für Probleme, die aus Gewaltanwendungen von Regierungen entstehen, gibt es Lösungen. Die Lösung besteht darin, dass die Menschen dieser Welt den „Offiziellen“ die Möglichkeit nehmen, in ihrem Namen Gewalt anzuwenden. Böses entsteht nicht nur durch böse Menschen sondern auch durch gute Menschen, die Gewaltanwendung zur Verfolgung ihrer eigenen Ziele tolerieren. In diesem Sinne haben selbst gute Menschen in der Zeitgeschichte das Böse mit Macht ausgestattet.

Vertrauen in eine freie Gesellschaft bedeutet, die Konzentration auf Werte in den Mittelpunkt zu stellen. Anstatt sich auf irgendwelche auferlegter Visionen oder Ziele zu fokussieren. Wenn Regierungen Gewalt anwenden, um Anderen irgendwelche Visionen aufzuerlegen, so ist das meist Ausdruck intellektueller Trägheit und führt häufig zu unbeabsichtigten zuweilen sogar perversen Konsequenzen.

Eine freie Gesellschaft zu etablieren fordert die Courage zu denken, zu sprechen und zu handeln – besonders dann, wenn es einfacher wäre nichts zu tun.

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